Zukunft

Die Zukunft erfinden

Im Bereich Forecasting und Zukunftsforschung bin ich ein Rebell. Denn ich glaube höchst selten an Trends und bin zutiefst skeptisch beim Thema Forecasting. Die interessanten Sachen sind gerade die, die nicht vorhersagbar sind. Daher bin ich ein Fan des alten Alan Kay-Spruchs, dass man seine Zukunft erfinden solle und nicht vorhersagen.

Aber, wieso kann man eigentlich nicht forecasten? Es gibt doch so viele schöne Methoden, Trendforscher, tolle Statistik … Im Kern, weil wir zu linear denken und die Rolle des permanenten tiefgehenden Wandels unterschätzen. Seit Jahrtausenden ändern sich beständig die Spielregeln oder wir ändern sie. Trotzdem glauben wir im alltäglichen Leben, immer im selben Spiel zu sein. Wir bekommen nicht mit, dass wir uns selbst, unsere Unternehmen oder unsere Gesellschaft die ganze Zeit neu erfinden. Und so liegt der Glaube an Kreativität und Innovation im Herzen meines Ansatzes, mit der Zukunft umzugehen.

Wenn wir nicht forecasten können, treten zwei Vorgehensweisen in den Vordergrund:

  • Wilde, ungewöhnliche Zukünfte zu erfinden, sich die davon heraussuchen, die uns besonders gefallen und Aktionen zu starten, die das Eintreten dieser Zukünfte wahrscheinlicher machen
  • Robuste Strategien entwerfen, das heißt Strategien, die in vielen verschiedenen Varianten von Zukunft funktionieren. Das ist bedeutend leichter, wenn wir Vielfalt und verschiedene Sichtweisen in unsere Diskussionen integrieren, eben wie es in guten Szenario-Workshops geschieht. Zusätzlich hilft es, Menschen aus verschiedenen Gebieten, Ländern und Gedankenschulen zu verbinden.

Meine Leistungen im Zukunftsbereich bestehen also neben dem Zukunftspodcast und Videoproduktionen zu Zukunftsthemen in Workshops oder Studien, die an den bestehenden Methoden oder Glaubenssätzen kratzen und innovativ daran arbeiten, die individuelle Zukunft, die Zukunft eines Unternehmens oder einer Branche zu gestalten. Meinen Kunden dabei zu helfen, den “Driver Seat” auf dem Weg in die Zukunft zu haben. Hier jetzt nur einige Beispiele für meine Arbeit der letzten Jahre.

Studie “Zukunft des Automobilhandels – Krise als Geschäftsmodell”

ZukunftsstudieCoverVReedomWährend einiger Monate habe ich bei V-max als Teil einer Studie Führungskräfte aus der Automobilindustrie in einem Delphi-Panel interviewt, Macher aus dem Automobilhandel, von Online-Portalen, von Herstellern und Importeuren. Ziel: Eine Idee über die Entwicklung und Möglichkeiten des Automobilhandels in den nächsten Jahren zu bekommen.  Mehr zur Studie hier im Blogbeitrag.

 

 

 

Fernsehen 2012 – Strategische Zukunftsperspektiven

Fernsehen2012Zur Internationalen Funkausstellung erschien die Studie, die ich mit der Mediarise GmbH durchführte. Dafür wurden 54 Topmanager aus allen Bereichen der Fernsehbranche interviewed, z.B. von RTL, ProSieben, Astra, Kabel Deutschland, der UFA, Burda, Axel Springer oder Vodafone. Darin wird dargestellt, was die Führungskräfte des TV für realistische Szenarien der nahen Zukunft halten. Worin sie sich einige sind, was strittig ist, wo Gefahren lauern und wo Chancen leuchten.

 

Strategie, Innovation und die Zukunft

Schon im siebten Jahr bin ich für den Innovationspart der Postgraduate-Ausbildung PEI bei der ISEG, der Business School der Lissaboner Universtät, zuständig. In meinen Kursen lehre und trainiere ich das Herz der radikalen Innovation. Einen Trailer zu dieser Ausbildung, die Strategie, Innovation und Zukunftsforschung verbindet, sehen Sie hier:

 

Algarve – Attractor for Cyberdropouts

2010 war ich Speaker bei TEDex. Zentrales Thema war das selbstgelebte Konzept des Cyberdropout. Gleichzeitig präsentiert der Vortrag eine mögliche Zukunft der portugiesischen Algarve, immerhin das Cape Canaveral der Renaissance. Hier der komplette Vortrag:

 

newsZugang ist Macht – Die Zukunft der Finanzberatung

Eine Studie im Auftrag der Capitalbank, vorgestellt 2007 auf dem Zukunftssymposium der Capitalbank in Fuschl bei Salzburg:

“Wir steuern auf ein Zeitalter großer Reichtümer zu: Eine weltweit wachsende Mittelschicht und technologische Innovation erzeugen in bisher ungeahnter Größenordnung Bedarf an Finanzprodukten. Menschen unterschätzen aber systematisch die Kraft der Veränderung und bleiben damit unter ihren Möglichkeiten. Das 21. Jahrhundert wird das Tausendfache der Innovation des Jahrhunderts zuvor erzielen. Erkenntnisse aus Neurologie, Künstlicher-Intelligenz-Forschung, Nanotechnologie gekoppelt
mit längeren Lebenserwartungen ergeben ein spannendes Feld für neue Lebensmodelle.”

Hier die Zusammenfassung der Studie: Zugang ist Macht – Vortrag Zugang ist Macht – Zusammenfassung

Und hier können Sie sich die Studie komplett herunterladen: Zugang ist Macht – Vortrag

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